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Das kleine Fachwörterbuch
![]() Abdeckung (engl. liner)Unter einer Abdeckung versteht man das Material, das den Kleber abdeckt. Normalerweise werden silikonisiertes Papier, PE – Folien oder auch PET - Folien verwendet. Acrylat-Kleber (engl. acrylic adhesive)Vielseitiger Haftklebstoff für nahezu alle Anwendungen. Sehr gute Alterungsbeständigkeit. Adhäsion (engl. adhesion)Haftwirkung zwischen einer festen Oberfläche und der Haftklebstoffoberfläche. Alterungsbeständigkeit (engl. aging resistance)Kleber verändern über eine längere Lagerungszeit ihre Eigenschaften. Das muss nicht immer im Sinne von einer Verschlechterung erfolgen. Unsere Kleber sind mindestens 24 -36 Monate bei korrekter Lagerung (kühl und trocken) ohne Einbuße der Eigenschaften lagerfähig. Anfangshaftung (engl. initial adhesion, initial tack)Bezeichnet die Sofort-Haftkraft ("Tack") eines Klebers. Die Sofort-Haftkraft kann auch bei geringwertigen Klebern sehr hoch sein. Es besteht jedoch kein direkter Zusammenhang zwischen der Soforthaftkraft und der dauerhaften Adhäsion. |
![]() Beschichtungsverfahren (engl. coating)
1) Direktbeschichtung: |
![]() CTI (engl. comperative tracking index)Angabe in Bezug auf die Beständigkeit eines Isolationsstoffs, in feuchter und verschmutzter Umgebung einer Spannungsdifferenz zu widerstehen. Prinzipieller Messaufbau: Auf ein Isolationsmaterial werden zwei Elektroden aufgesetzt und zwischen diese eine Salzlösung geträufelt. Die anliegende Spannung erzeugt einen Stromfluss Corona-BehandlungDie meisten Kunststoffe haben eine unpolare, elektrisch gut
isolierende und wasserabweisende Oberfläche. Sie ist schlecht
benetzbar durch Druckfarben, Lösemittel, wässrige
Kunststoffdispersionen, Klebstoffe oder Haftvermittler. Dies gilt
vor allem für Polyethylen-, Polypropylen- und Polyesterfolien. Das
Bedrucken solcher Kunststoffe (Folien oder räumliche Körper) oder
ihre Weiterverarbeitung durch Kaschieren oder Beschichten ist
deshalb gar nicht möglich. Die Druckfarben würden nicht haften, bei
der Herstellung von Verbundfolien würde Delamination eintreten. |
![]() Dichte (engl. density)Angabe der Masse einer Raumeinheit, also z.B. die Masse eines Kubikmeters. Die Dichte von Polyester beträgt 1400 kg/m³. 1 m² von 100 µm starker Folie wiegt ca. 0,140 kg. Dichtigkeit DiffusionsdichtDie Fähigkeit, Flüssigkeiten und Gase abzusperren. Zumeist wird eine möglichst hohe Wasserdampfdurchlässigkeit der Trägerfolie erwartet, z.B. bei Nassverklebung (Polyester ca. 20 g/d × m²). Metallisierte Folien sind extrem diffusionsdicht. Dispersion Polymerdispersionen (engl. dispersion)Sammelbezeichnung für Dispersionen (Latices) von feinverteilten natürlichen und/oder synthetischen Polymeren (Teilchengröße 0,05 - 5 µm) in üblicherweise wässrigen, seltener nicht-wässrigen Dispersionsmitteln. Eingeschlossen sind damit Dispersionen von Polymeren wie Natur- und Synthesekautschuk, als auch von Kunstharzen und Kunststoffen wie Polymerisaten, Polykondensaten und Polyadditionsverbindungen. Man unterscheidet Primärdispersionen, bei welchen die Polymerisation der Basis-Monomeren direkt in der flüssigen Phase erfolgt (Suspensionspolymerisation oder Emulsionspolymerisation, z.B. Vinylacetat oder Acrylaten) und Sekundärdipsersionen, bei welchen vorgefertigten Polymere in einem zweiten Verfahrensschritt dispergiert werden (Polymerdispersion z.B. von Polyisobuten, Silikonharzen).Sehr geringe Belastung der Umwelt mit Lösemittel während der Produktion. Allerdings meist keine hohe Temperaturbelastbarkeit und Gefahr der Korrosionswirkung beim Einsatz in der Elektrotechnik. Häufig Einsatz im Massen-Etikettenbereich. DimensionsstabilitätDie meisten Folien insbesondere PVC- Folien neigen auch im verklebten Zustand zu einem gewissen Dimensionsverlust, der zum einen Teil produktionsbedingt und zum anderen Teil durch die Flüchtigkeit von Folienbestandsteilen (Z.B. Weichmacher ) entsteht. Um dies zu messen wird ein Musterstück auf Aluminium verklebt, einer Wärmelagerung unterzogen und dann der an den Seiten entstandene Flächenschwund ermittelt. DryapplyDryapply Produkte sind Folien, die durch eine spezielle Abdeckung leichter und luftblasenfrei trocken aufzukaschieren sind. Nachteil: durch die Kapillarwirkung an den Schnittkanten kann Feuchtigkeit in den Kleber eindringen. Um dies zu verhindern sollten die Schnittkanten angefönt werden. |
![]() Elektrolytische Korrosionswirkung (engl. electrolytic corrosion)Beschreibt die Korrosionswirkung eines Klebebandes auf ein anderes Material. Zur Messung der Korrosionswirkung wird das Klebeband auf eine Prüffolie aus Messing geklebt und unter gleichzeitiger Einwirkung von Gleichspannung, Wärme und Luftfeuchte, also unter erschwerten Bedingungen, geprüft. Als Maß der Korrosion der Prüffolie wird dem Material ein Kennwert zugeordnet. Die Pluspol-Folie erhält dabei Werte von A (keine Veränderung) über AN, A/B bis hin zu B (starke Rotfärbung) und die Minuspol-Folie Werte von 1 (keine Veränderung) über 1,2, 1,4,... 2, 3 bis hin zu 4 (wesentliche Verfärbungen). Faktoren bis 1.4 gelten in der Elektrotechnik als nicht korrosiv. |
![]() Flachkrepp (engl. flat crepe paper)Hier: Spezielles Kraftpapier mit leichter Kreppung (Elastizität, Auspolsterung). Unser Flachkrepp ist speziell getränkt, sodass es in der Trafotechnik als einfaches Isolationsmittel eingesetzt werden kann. Der Kleber ist tränkmittelfest |
![]() Haftvermittler (engl. flat primer)Bei unzureichender Kleberhaftung (z.B. auf EPDM, PP oder PE) kann man mit Einsatz von Primern wesentlich bessere Haftkräfte erzielen. Primer sind meist sehr dünn aufzutragen und bilden einen nahezu unsichtbaren Film auf der zu verklebenden Oberfläche. HängezeitHierbei werden die Folien "aufgehängt", damit sich eventuell auftretende Bläschen mit der Zeit zurückbilden können. |
![]() Isolierstoffklassen (engl. electric insulation classes)Einteilung von Klebebänder, die im Elektrobereich eingesetzt werden, entsprechend ihrer Dauereinsatztemperaturbelastbarkeit. Isolierung (engl. insulation)Die Eigenschaft eines Klebebandes, eine elektrische Trennung zwischen zwei Stromleitern zu erzeugen. Häufig: Trennung zwischen Primär- und Sekundärwicklung eines Transformators. |
![]() Kautschuk-Kleber (engl. rubber-solvent adhesive)Kleber aus Natur- oder Synthesekautschuk. Die Kleber weisen im Allgemeinen eine hohe Klebkraft und sehr gute Scherfestigkeit auf. Klebkraft (Grammatur) (engl. adhesion strength or peel strength)Auch Adhäsionskraft genannt. Sie gibt die Kraft an, mit der eine
Klebefolie von einer Oberfläche abgezogen werden kann. Zumeist wird
wie folgt gemessen: Auf eine genormte Stahloberfläche (oder Glas)
wird ein 25 mm (N/25mm) breites Klebeband aufgeklebt. Nach einer
bestimmten Verweilzeit (sofort, 20 Minuten, 24 Stunden) wird das
Klebeband im Winkel von 180° abgezogen. Dabei wird die benötigte
Kraft gemessen (10N ~1kg). Klebrigkeit s. Anfangshaftung (engl. tack)KernDie Folien sind auf einem sogenannten „Pappkern“ aufgerollt.
Dieser ist bei ASLAN in den folgenden Größen erhältlich: Kohäsion (engl. cohesion)Bezeichnung für den durch echte chemische Bindung oder den durch die zwischenmolekularen Kräften verursachten Zusammenhalt der Stoffe. Die Kohäsion lässt sich als Sonderfall der Adhäsion auffassen, bei dem gleichartige Teilchen aneinander haften. Kohäsionskräfte sind im Inneren der Stoffe wirksam. Die Kohäsion ist in Festkörpern größer als in Flüssigkeiten; sie bewirkt die innere Festigkeit der Klebstoffe. Ein Maß für die Kohäsion ist die Scherfestigkeit eines Klebers. Korrosion (engl. corrosion)Von lat.: corrodere = zernagen abgeleitete Bezeichnung "für die Reaktion eines metallischen Werkstoffs mit seiner Umgebung, die eine messbare Veränderung des Werkstoffs bewirkt und zu einer Beeinträchtigung der Funktion eines metallischen Bauteils führen kann". Man kann Korrosion auch definieren als die von der Oberfläche ausgehende, durch unbeabsichtigten chemischen oder elektrochemischen Angriff hervorgerufene, nachteilige und qualitätsmindernde Veränderung eines Werkstoffes. Aber auch: Zerstörung von Isolationen durch Spannungsbeaufschlagung. Ein Maß für die Zerstörung durch anliegende Spannung ist der CTI-Wert. Kugeltest (engl. rolling ball tack test)Ermittlung des Tacks eines Klebers. Dabei läuft eine Stahlkugel eine definierte schräge Fläche hinab auf die Kleberbeschichtung. Ermittelt wird die Strecke, bis die Kugel zum Stillstand kommt. Der Kugeltest wird in cm gemessen. Der Test ist wegen der ungenauen Ergebnisse umstritten. |
![]() Lagerung (engl. storage)Moderne Kleber besitzen eine große Lagerbeständigkeit – d.h. sie ändern nicht ihre Eigenschaften bei korrekter Lagerung. Optimal ist eine Aufbewahrung in einem trockenen und dunklen Raum bei etwa 18-22 °C, dann sind Klebefolien oft jahrelang lagerbar. Laminat (engl. laminate)siehe Verbundmaterial |
![]() Mikrometer (µm) (engl. micron)Die Einheit bezeichnet bei Klebebändern die Dicke der Trägerfolie oder des Klebers. Ein Mikrometer = 1 tausendstel Millimeter (0,001 mm). Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von etwa 40 µm. MindestaußenhaltbarkeitDie Mindestaußenhaltbarkeit von verklebten Folien bei ASLAN wird laut Erfahrungswerten und empirischen UV-Tests angegeben. Diese Werte beziehen sich auf vertikaler Verklebung im mitteleuropäischen Normalklima. Wird die Folie extremen Bedingungen ausgesetzt ( z.B. Tropenklima, hohen Luftfeuchtigkeiten, starker UV-Strahlung, Verklebung auf reflektierenden Oberflächen, Südlagen mit höherer Durchschnittstemperatur, Gebieten mit hoher Umweltbelastung,) so ist die vorgenannte Mindesthaltbarkeit eingeschränkt. |
![]() NSymbol für Newton. Vereinfacht kann man sagen, dass 10 N einer Kraft von 1 kg entspricht. Die Klebkraft oder die Reißfestigkeit werden z.B. in N/mm gemessen. NassverklebungDie Nassverklebung macht ein falten und blasenfreies Verkleben von Foliengroßformaten möglich. Die Endklebkraft tritt verzögert auf. Eine evtl. Weißfärbung des Klebers verliert sich je nach Witterung innerhalb weniger Tage. NetzmittelDiese sind im Kleber enthalten und verhindern ein Zusammenziehen des Klebers (Fischaugen). |
![]() Opak (engl. opaque)Weitgehend oder gänzlich undurchsichtige Folie. Im Gegensatz zu transluzenz (lichtdurchlässig) oder transparent. |
![]() PE (engl. polyethylene)Abkürzung für Polyethylen. Polyethylen gehört zu den Polyolefinen und hat selbst bei geringen Dicken eine hohe Reißfestigkeit. Die Folie ist als LD(Low Density)-PE weich und schmiegt sich gut Oberflächen an. Häufig als günstige Oberflächenschutzfolie im Einsatz. Geringe UV- und Temperaturbeständigkeit. PET-Film (engl. polyester film)Gegen hohen Temperaturen, Laugen, Säuren, Öle und zahlreiche Lösungsmittel sehr beständige Folie mit sehr guter Reißfestigkeit. Polyimidfilm (engl. polyimide film)Kunststoff-Folie mit höchster Temperaturbeständigkeit. Allgemein als KaptonO (Handelsname der Fa. Du Pont) bekannt. Polyimidfolie kann bis etwa 350 °C eingesetzt werden und bietet dabei beste mechanische und elektrische Eigenschaften. Die braun-luzente Folie ist relativ teuer und wird häufig in der Elektroindustrie als Hochleistungsisolation eingesetzt. PP-Folie (engl. OPP-film)Sehr günstige Massenfolie, überwiegend für die Verpackungsindustrie. Polypropylen gehört wie PE zu den Polyolefinen. Gute Beständigkeit gegen Säuren, Laugen und Lösemittel, gute Einreißfestigkeit, geringe Temperaturbeständigkeit. PU (engl. polyurethane)PU ist die Abkürzung für Polyurethan. Für doppelseitige Klebebänder im Einsatz und für Schall- und Abriebschutz. In der Elektroindustrie kaum Einsatz. PVC-Folie (engl. vinyl foils)PVC steht für Polyvinylchlorid. PVC ist ein Hartkunststoff, der durch Zusatz von Weichmachern auf den gewünschten Härtegrad eingestellt werden kann. In seiner Grundform ist PVC ein farbloses Material, das durch Einfärbung in jeder beliebigen Farbe lieferbar ist. Es weist eine hohe Steifigkeit und Zähigkeit auf und ist aufgrund seiner Unempfindlichkeit ein universal einsetzbarer Werkstoff, der zudem eine gute Ozonbeständigkeit besitzt. |
![]() Reißfestigkeit (Releasewert) (engl. tensile strength)Kraft, die notwendig ist, um einen z.B. 25 mm breiten Streifen einer Folie (Kleber ist ohne Relevanz für den Versuch) zu zerreißen. Zur Ermittlung der Reißfestigkeit wird ein Folienstreifen in eine Zugprüfmaschine eingespannt und mit definierter Geschwindigkeit auseinander gezogen. Das Ergebnis wird in N/mm angegeben. |
![]() Scherfestigkeit (engl. shear adhesion, shear resistance )Die Scherfestigkeit beschreibt die innere Festigkeit eines Klebers. Man unterscheidet die statische Scherfestigkeit und die dynamische Scherfestigkeit. Die zwei Messmethoden unterscheiden sich wie folgt: Bei der statischen Scherfestigkeit wird auf eine nahezu senkrechte Stahlplatte eine 25 mm x 25 mm große Klebebandfläche aufgeklebt und mit einer bestimmten Masse (0,5 kg, 1 kg, 2 kg) durch Zug nach unten belastet. Hierbei wird die Zeit in Stunden angegeben, bis die Verklebung abschert. Bei der dynamischen Scherfestigkeit wird die oben beschriebene Verklebung mittels einer Zugprüfmaschine belastet und die Kraft (in Newton), die benötigt wird, um die Verklebung auseinander zu scheren ermittelt. Scherfeste Kleber sind ideal, um auf Zug belastete flächige Materialien miteinander zu verbinden. Schälfestigkeitsiehe Klebkraft
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![]() Teleskopieren (engl. telescoping)Fehlerbild bei Klebebändern. Durch zu stramme Wicklung weichen die Klebebandschichten trichterförmig zur Seite aus. Das Band teleskopiert also aus der ursprünglichen Rollenbreite hinaus. Dieses Fehlerbild kann auch entstehen, wenn Klebebänder aus Materialien, die Wasser aufnehmen können (z.B. NomexO), zu feucht gelagert werden. Temperaturbereich (engl. operating temperature)Einsatztemperatur für Klebebänder. In der Elektrotechnik durch die Wärmeklassen definiert (üblich: 130 °C bis max. 180 °C). Beste Kombination aus Klebrigkeit (Soforthaftung) und Klebkraft bei Raumtemperatur. Bei sehr niedrigen Temperaturen ggf. Bruchgefahr von Acrylat- und Kautschukklebern bei Biegebelastung. TempernHierbei durchläuft die Folie im Beschichtungsverfahren Heizelemente, damit die Weichmacher von der Folie nicht in den Kleber „wandern“. Träger (engl. carrier, backing)Als Träger bezeichnet man das Material, auf dem der Kleber
aufgetragen wird. Normalerweise also Folien, Gewebe, Vliese oder
Metallfolien. Trennlage (engl. liner)Unter einer Trennlage versteht man das Material, das den Kleber abdeckt. Normalerweise wird silikonisiertes Papier verwendet. Es stehen aber auch z.B. PE- oder PET-Folien zu Verfügung. Bei doppelseitigen Klebebändern wird stets eine doppelseitige Trennlage verwendet. Trennlage = Abdeckung |
![]() UV - Strahlung (engl. ultra-violet rays)Energiereiche elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge unterhalb des sichtbaren Lichts, (l = 400 - 10 nm). UV-Strahlung ist im Tageslicht enthalten und führt bei Folien zur vorzeitigen Alterung. Dieser Vorgang ist abhängig von der Einstrahlungsintensität. Daher müssen Klebebänder dunkel gelagert werden. |
![]() Verbundmaterial (engl. laminate)Kombination aus zwei oder mehr Lagen von folienartigen Materialien. Üblicherweise zur Zusammenführung der positiven Eigenschaften der Laminatpartner. (z.B. Laminat aus Glasgewebe und Polyester: positive Reißfestigkeit durch das Glasgewebe und Spannungsfestigkeit durch die Polyesterfolie). Der Laminatverbund ist normalerweise nicht mehr lösbar. Vernetzung (engl. cross-linking)Kleber werden aus Lösungen oder Dispersionen beschichtet. Die gelösten Polymere vernetzen sich beim Verdunsten der Lösemittel zu größeren Molekülverbänden. Man kann mit dem Maß der Vernetzung die Klebrigkeit und die chemische und thermische Beständigkeit steuern. Die Vernetzung kann bei wärmehärtenden Klebern durch nachträgliche Temperaturzuführung (über 100 °C bei CMC) verstärkt werden. Der Kleber ist dann chemisch beständiger. ViskositätZähflüssigkeit des Klebers. Je höher die Durchlaufzeit, desto höher die Viskosität. |
![]() Wärmehärtend (engl. thermosetting)Klebebänder mit wärmehärtenden Kleberbeschichtungen können wie gewohnt bei Raumtemperatur eingesetzt werden. Durch eine Wärmezufuhr (über 100 °C bei CMC) wird die Beständigkeit gegenüber Lösemittel (Tränkmittel in der Trafoindustrie) verbessert. WeichmacherAls Weichmacher werden Stoffe bezeichnet, die zu PVC oder auch
anderen Kunststoffen gegeben werden um dessen Dehnbarkeit, Weichheit
und Biegsamkeit zu verbessern. Dabei gehen Weichmacher keine
chemische Reaktion mit dem Material ein, sondern verändern es nur
physikalisch. Neben seiner weichmachenden Wirkung sollte ein idealer
Weichmacher folgende Eigenschaften besitzen: geruchlos, farblos,
licht-, temperatur- und wasserbeständig, nicht gesundheitsschädlich,
schwer brennbar und gering flüchtig. |



















